Freitag, 5. Oktober 2012


Stammtisch von und für Neckermann-Beschäftigte


Der erste Stammtisch fand unter großer Beteiligung von (ehemaligen) Beschäftigten statt. Vereinbart haben wir, dass wir uns jeden 1. Donnerstag im Gemeindezentrum der katholischen Herz Jesu Gemeinde in Fechenheim treffen. Immer ab 18.00h bis etwa 20.00h.
Neben dem Treffen „alter“ Kolleginnen und Kollegen soll es einen Austausch geben über gemachte Erfahrungen bei der Arbeitssuche, kleine Tipps (eventuell auch von Referenten) und Hinweise auf freie Stellen in der Rhein-Main Region.

Der nächste Stammtisch findet statt am 8.11.2012, ab 18.00h (Achtung Ausnahme: Im Novermber ist es der zweite Donnerstag) in der Jakobsbrunnenstraße in Fechenheim direkt hinter der katholischen Kirche.



Ideenwerkstatt gegen Arbeitslosigkeit


Die erste Ideenwerkstatt findet statt am Donnerstag, den 11. Oktober 2012 von 13.30h – 16.30h im Gemeindezentrum der Herz Jesu Gemeinde in Fechenheim, Eingang Jakobsbrunnenstraße statt.
Die Methode will helfen, neue Wege in und aus der Arbeitslosigkeit zu suchen und vielleicht das Ganze sogar als die Chance für einen Neuanfang zu sehen.
Es liegen schon eine ganze Reihe von Anmeldungen vor. Gerne können aber auch noch weitere Interessierte kommen. Begleiten werden uns mit dieser Methode vertraute Referenten und auch einige Betriebsräte werden anwesend sein.

Runder Tisch bei Neckermann am 2. Oktober 2012




Gemeinsam für die Neckermänner - Chancen auf neue Beschäftigung


Harald Fiedler, Vorsitzender der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main, ver.di Frankfurt und Region und der Betriebsrat von Neckermann hatten zum Runden Tisch für die entlassenen Neckermänner geladen. Und alle kamen: Die Stadt Frankfurt am Main, an der Spitze Oberbürgermeister Feldmann, der Wirtschaftsdezernent und die Sozialdezernentin, die Geschäftsführung der Wirtschaftsförderung, der Leiter der Agentur für Arbeit sowie weitere am Arbeitsmarktgeschehen beteiligte Organisationen und Beschäftigungsträger einschließlich die Vertreter der Kirchen.

Einig war man sich, dass außergewöhnliche Anstrengungen der Stadtgesellschaft notwendig sind und alleine der Markt nicht in der Lage ist, es zu richten. Erste Ergebnisse brachte der Runde Tisch in Form von Kooperationsabsprachen der verschiedensten Organisationen und Verantwortlichen in Form von Integration in Arbeit, Qualifizierung und Weiterbildung sowie sonstige Hilfsangebote und Unterstützung der Betroffenen.

Im einzelnen sagte die Stadt Frankfurt zu, sich finanziell zu engagieren und gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter mitzuhelfen, die 1.650 ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Versandhändlers wieder in Lohn und Brot zu bringen. Zugesagt sind Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen speziell für die ehemaligen Neckermannbeschäftigten. Die Wirtschaftsförderung wird mit einer eigens eingerichteten Hotline und Homepage bei anderen Unternehmen um Einstellung von ehemals Neckermannbeschäftigten werben und diesbezüglich eng mit der Arbeitsagentur zusammen arbeiten. Gemeinsam werden Stadt, Agentur für Arbeit, Jobcenter und Bildungsträger die Voraussetzungen für die Qualifizierung von ehemals Beschäftigten für das Berufsfeld Logistiker auf den Weg bringen. Geprüft wird von der Wirtschaftsförderung, inwieweit längerfristige Qualifizierungsmaßnahmen für Teilnehmer durch Programme finanziell aufgestockt werden können. Die Agentur für Arbeit koordiniert die Betreuung zentral am Arbeitsort in Frankfurt und das Jobcenter Frankfurt hat seine Bereitschaft erklärt, federführend die anderen Jobcenter in der Region in den Informationsfluss bzw. mögliche Maßnahmen mit einzubeziehen. Betriebsrat, ver.di und die Kirchengemeinden organisieren einen Stammtisch für kontinuierliche Treffen der ehemals Beschäftigten und begleiten diese in den vielfältigen Fragen unter anderem der Ansprüche aus dem Insolvenzrecht. Die Arbeitslosen- und Sozialberatung des DGB steht für die Unterstützung bei Ansprüchen von Arbeitslosengeld und Hartz IV-Leistungen zur Verfügung. In Unterstützungsmaßnahmen wird die Stadt das Migrations- und Frauendezernat miteinbringen. Für aufenthaltsrechtliche Probleme vor dem Hintergrund des Verlustes des Arbeitsplatzes sind alle Beteiligten sensibilisiert. An erster Stelle aller Maßnahmen stehen Einzelgespräche durch die Agentur für Arbeit und der Aufbau und Kontakt zu Betrieben, mit dem Ziel der Vermittlung. Sollte eine längerfristige Einarbeitung nötig sein, bietet die Arbeitsagentur Zuschüsse zum Arbeitsentgelt an.

Als Fazit kann festgestellt werden, dass die Stadtgesellschaft in der Lage ist, unkonventionell zu reagieren, um im Interesse der betroffenen Menschen gegenzusteuern.


Anmerkung: Klar ist, dass wir uns für die konkrete Umsetzung dieser Zusagen einsetzen müssen. Gut ist, dass sie gemacht wurden. Jetzt müssen den Worten Taten folgen.

Montag, 2. Juli 2012

Appell an die GF und den Eigentümer

Sehr geehrter Herr Dr. Maasen,

die Frankfurter Stadtgesellschaft verfolgt in Sorge den Arbeitsplatzabbau in Ihrem Haus. Der Namen Neckermann ist sowohl mit der Stadt Frankfurt wie mit der Bundesrepublik Deutschland sehr eng verbunden und stand in unserem Land symbolisch für Wohlstand und Aufschwung, Vertrauen und Zuverlässigkeit. Wir wollen nicht urteilen über Ihre unternehmenspolitische Entscheidung weit über 1.000 Stellen bei Neckermann Frankfurt abzubauen. Wir appellieren jedoch an Sie, stellen Sie sich in die Reihe der Unternehmen in unserem Land, die die Soziale Marktwirtschaft achten. Wenn es Ihnen schon nicht möglich ist, den Beschäftigten den Arbeitplatz zu erhalten, so erleichtern Sie ihnen durch eine entsprechende Abfindung und die Finanzierung einer Transfergesellschaft wenigstens die Chance auf einen Neuanfang.

Im Anhang stellen wir Ihnen einen Appell, der an Sie gerichtet ist, zur Verfügung, den bisher zahlreiche Repräsentantinnen und Repräsentanten, Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt unterzeichnet haben. Wir gehen davon aus, dass viele weitere Personen sich diesem Appell anschließen werden, zumindest so lange bis die Beschäftigten über den Betriebsrat und ver.di ein positives Signal von Ihnen erfahren.

Mit freundlichen Grüßen


Harald Fiedler
Vorsitzender
DGB Region Frankfurt-Rhein-Main


Appell
an
Eigentümer und Geschäftsführung Sun Capital

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir, Bürgerinnen und Bürger, appellieren an Sie, achten Sie die Regeln der Sozialen Marktwirtschaft in
unserem Land und stellen Sie die nötigen Finanzmittel für Abfindungen und eine Transfergesellschaft
für die von Arbeitsplatzverlust bedrohten Neckermannbeschäftigten zur Verfügung.
Wenn Sie sich aus unternehmungspolitischen Entscheidungen zum Abbau von ca. 1.380 Stellen bei
Neckermann Frankfurt veranlasst sehen, ist das für die Menschen, wie die Region schlimm genug.
Kommen Sie Ihrer Verantwortung nach und geben Sie den Betroffenen eine Chance auf einen
Übergang in eine neue Arbeit.
Entsprechen Sie damit den Forderungen von Betriebsrat und ver.di.

Harald Fiedler Thomas Wissgott
Vorsitzender Geschäftsführer
DGB Region Frankfurt-Rhein-Main ver.di Frankfurt/Main und Region

Unterzeichner: Stand 27.06.2012


Ajyldiz, Desiree Merve, Stadtverordnete Die Linke; Altmann, Alina, Sozialabt. Jüdische Gemeinde; Apett, Katja,
Pressesprecherin SPD Landesverband; Appel, Sascha, Chemikant Clariant; Arsalaner, Hilime, Stadtverordnete
Die Grünen im Römer; Auf der Heide, Ursula, Stadtverordnete Die Grünen im Römer; Bachmann, Marlit,
Büroangestellte Jüdische Gemeinde; Bähamisch, Reinhard, Arbeiter; Baier, Uli, Stadtverordneter Die Grünen im
Römer, Bailev, Mathias, Personalfachkaufmann; Baki, Brigitte, DGB Gewerkschaftssekretärin; Barbosa de Lima,
Odette, Stadtverordnete Die Grünen im Römer; Bär, Jürgen, Vorstand Mieterschutzverein Frankfurt; Bauer,
Imhild, Angestellte; Bechstein, Ulrike, Lehrerin Elisabethenschule Ffm; Begass, Christian, DGB Jugendsekretär
Frankfurt; Biba, Norbert, Selbständig; Biewendt, Franziska, OJA stellv. Vorsitzende IG Metall Ffm; Blum, Michael,
SPD Landesverband; Borgwart, Judith Dr., GF Tikonzept; Bottner, Willfried, SPD Bezirksgeschäftsführer; Brandt,
Astrid, Steuerfachassistentin; Brein, Annegret, Stadtverordnete Die Grünen im Römer; Burkhardt, Wendel,
Stadtverordneter Die Grünen im Römer; Cunitz, Olaf, Bürgermeister; Czerny, Birgit, Stadtverordnete Die Grünen
im Römer; David, Nora, Fraktionsassistentin Die Linke; De Greeso, E.; Denich, Jürgen, Betriebsratsvorsitzender
IG BCE; Deniz, Yildirim, Basis-Pirat; Deppe, Hans-Ulrich Prof. ,Uni Frankfurt; Di Benedetto, Corrado, SPD
Landesvorstand; Diehmann, Thomas, Bezirksvorsitzender KAB Rhein-Main; Dirdise, Berthold, Betriebsrat, IG
BCE; Dristein, A., Jüdische Gemeinde; Duss, Klemens, Betriebsrat, IG BCE; Eckhardt, Michael, Bürger; Eframin,
S., Jüdische Gemeinde; Erbach, Paul, Diözosensekretär KAB DV Limburg; Erbacher, Claudia,
Fraktionsassistentin Die Linke; Erhardt, Michael, 1. Bevollmächtiger der IG Metall Ffm; Falsch, Martina, Basis-
Pirat; Fraenkel, Michael, SPD Hessen; Fridl, Dieter, Bürger; Fritz, Hartmut, Caritasdirektor; Fritzel, Ute,
Pressesprecherin DGB Hessen-Thüringen; Fuhrmann, Petra, MDL SPD Landesvorstand; Gärtner, Peter Dr.,
Stadtverordneter Die Linke; Gesiarz, Inge, Mitglied des Vorstandes der NaturFreunde Frankfurt; Giers, Kerstin,
SPD Landesvorstand; Gremrich, Timor, MdL SPD Landesvorstand; Grumbach, Gernot, Mitglied des Landtages
SPD; Gutberlet, Birgit, Kfm. Angestellte; Guver, E., Kiga Jüdische Gemeinde Leitung; Hanbril, Melanie, SPD
Landesvorstand; Hanisch, Angela, Stadtverordnete Die Grünen im Römer; Hefter, Christoph, Vorsitzender
Stadtversammlung der Frankfurter Katholiken; Herrmann, Frank, Geschäftsführer DGB Hessen-Thüringen;
Heymann, Andreas, Bürger; Hilschen, Claudia, Wiss. Mitarbeiterin; Hippert, Robert, Bezirkssekretär KAB Rhein-
Main; Hirschkorn, Stephan, Chemikant Clariant; Hochberger, Annette; Hoffmann, Henning, Arbeiterwohlfahrt;
Hofmann, Adrian, Schlosser Azubi Clariang; Hoormann, Josef Dr., Kooperationsstelle Hochschulen-
Gewerkschaften F-R-M; Israel, Herbert, Tech. Angestellter JG Ffm; Jäger, Jürgen, Lehrer, GEW; Jekel, Jutta,
Pfarrerin Hoffnungsgemeinde; Juhnke, Claudia, Bürger; Jung, Gerda, Stellv. Diözesanvorsitzende KAB DV
Limburg; Kampa, Sylvia, DGB Verwaltungsangestellte; Kara, Sarper, Bürger; Karademir, Hidir, SPD
Landesvorstand; Karahasan, Yilmaz, IG Metall; Kaßebaum, Manfred, IG Metall Vorstand; Katzmarek, Gabriele,
V.i.S.d.P.Harald Fiedler, DGB Frankfurt-Rhein-Main, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Ffm, E-Mail:
Frankfurt-Main@dgb.de
Fax: 069-273005-79
Bezirksleiterin IG BCE; Kauder, Natascha, Stadtverordnete Die Grünen im Römer; Kerkmez, Ehrem, Chemikant
Clariant; Kindler, Holger, DGB Bezirksjugendsekretär Hessen-Thüringen; Koch, Christopfer, Chemikant Clariant;
Koerzell, Stefan, Bezirksvorsitzender DGB Hessen-Thüringen; Krams, Claudia, Fraktionsmitarbeiterin Die Linke;
Kreer, Lars, Betriebsratsvorsitzender vodafone; Lamparter, Wilfried, Landesvorstand; Lamprecht Elke,
Naturfreunde Frankfurt; Lamprecht Jürgen, Naturfreunde Hessen; Landgrebe, Udo, Parteivorsitzender SPD Bad
Vilbel; Lehr, Andrea, Stadtverordnete Die Grünen im Römer; Leibmann, Swetlana, Sachbearbeiterin Jüdische
Gemeinde; Leonhardt, Rene, Grüne; Lochmann, Walter, FRA Vorsitzender SPD Bad Vilbel; Loewinsien,
Susanne, Sekr. Jüdische Gemeinde; Lotr-Klef, Anne, Sozialabt. Jüdische Gemeinde; Lutze, Klaus-Peter, Bürger;
Maier, Bernhard, Stadtverordneter Die Grünen im Römer, Majer, Stefan, Stadtrat und Verkehrsdezernent;
Manderscheid, Hejo Dr., Sprecher Bündnis soziale Gerechtigkeit Hessen; Menden, Gert-Uwe, Geschäftsführer
SPD Landtagsfraktion; Menger, Beate, Verkehrsdezernat, pers. Referentin; Meyer, Jörg, Bürger; Miehe, Heike,
Referat Arbeit und Soziales des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen
und Nassau, Mainz; Möbius, Claus, Stadtrat; Mohr, Dietmar, Kreisvorsitzender DGB Hochtaunus-Main-Taunus;
Moldawski, Bella, Büroangestellte Jüdische Gemeinde; Müller, Kolja, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Hessischer
Landtag; Müller, Manuela, Betriebsrat, IG BCE; Müller, Tobias Dr, Leiter der Steuerabteilung Jüdische Gemeinde;
Münnich, Brigitte, ver.di Regionalverband Rhein-Main; Munoz del Rio, Eugenio, Stadtrat; Munz, Matthias,
Stadtverordnete Die Grünen im Römer; Nolimlin, Taghi, Angestellter; Oesterling, Klaus, SPD
Fraktionsvorsitzender; Oldenbourg, Johst, Betriebsrat LH, ver.di; Ondenberg, Thomas, Schlosser Clariant; Osteln,
Alexander, Student; Pauli, Dominike, Fraktionsvorsitzende Die Linke; Paulsen, Uwe, Stadtverordneter Die Grünen
im Römer; Pawlik, Sieghard, SPD Stadtverordneter; Petri, Gerd, Sozialabt. Jüdische Gemeinde; Pleitgen, Hans,
Vorsitzender Verein für Frankfurter Arbeitergeschichte; Pnasioudou-Dacara, Marlena, DWHM; Podstatny, Roger,
Stadtverordneter, Vors. AfA Frankfurt; Popp, Sebastian, Stadtverordneter Die Grünen im Römer; Purkhardt,
Jessica, Stadtverordnete Die Grünen im Römer; Regneri, Leonhard, PR Vorsitzender Frankfurter Sparkasse,
ver.di Vorsitzender FB 1 Bezirk Ffm und Region; Reininger, Lothar, IGM, Stadtverordneter Die Linke; Richter,
Bärbel, Jüdische Gemeinde; Richter, Hannelore, Geschäftsführerin Arbeiterwohlfahrt Wiesbaden; Richter, Jürgen
Dr., Geschäftsführer Arbeiterwohlfahrt Frankfurt; Richter, Siegfried, AG SPD Goplus; Ritter, Dudey, Supervisorin
DGS; Roos, Helga, Frankfurterin; Roth, Michael, SPD Hessen; Salks, Jiri, Abt. Leiter JG Ffm; Schäfer, Sybille,
ver.di, Fraktionsassistentin Die Linke; Schafgans, Hans, Dozent; Schaub, Manfred, Bezirksvorsitzender SPD
Hessen-Nord; Scherf, Bernd, EVG Frankfurt; Schick, Marion, Referat Arbeit und Soziales des Zentrums
Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Mainz; Schild, Armin,
Bezirksleiter IG Metall; Schindler-Bäcker, Barbara, Katholische Akademie Rabanus-Maurus; Schliebitz, Brigitte,
Sozialabt. Jüdische Gemeinde; Schmidt, B, Frankfurter; Schmidt, Günther, Vorsitzender IG BAU Ffm; Schmidt,
Werner; Schmitt, Christian, EMR Clariant; Schmitz, Peter, Chemikant Clariant; Schnapper, Alexander, Basis-
Pirat; Schneider-Quindeau, Werner, Pfarrer für Stadtkirchenamt Katharinen; Schoen, Ursula Dr., Dekanin Mitte-
Ost; Schreck, Stephan, Personalratsvorsitzender FH Ffm; Schröder, Andreas, Bürger; Schumm, Wilhelm Prof.
Dr., GEW; Semy, Daneid; Simon, Walter Prof.Dr., Mangementberater, Sachbuchautor; Stark, Michael,
Betriebsrat, IG BCE; Stehlik, klaus, IG BAU; Steiner, Markus, Hstr. Clariant; Steng, Eische, BGM SPD; Steyer,
Elisabeth, Diözesanvorsitzender KAB DV Limburg; Steyer, Melanie, Laborantin Clariant; Stock Manuel,
Fraktionsvorsitzender Die Grünen im Römer; Stolzenberg, Rüdiger, Referat Org, DGB Hessen-Thüringen; Szajak,
Stefan, Direktor Jüdische Gemeinde; Taskin, Cihad, Stadtverordneter Die Grünen im Römer; Terba, Irena,
Büroangestellte Jüdische Gemeinde: Thiele, Carmen, Stadtverordnete Die Linke; Tolir, Mubamed, SPD
Landesvorstand: Triantafillidou, Eva, Stadtverordnete Die Grünen im Römer; Uhlmann, Walter, H. Jüdische
Gemeinde: Ulshöfer, Helmut Stadtverordneter Die Grünen im Römer; Vaupel, Monika, ASF HN: Volz, Gunter Dr.,
Pfr. f. gesell. Verantwortung ev. Dekanat Frankfurt-Süd: Von Eikels, Lothar, AfB HN; Von Freiyberg, Thomas,
Mitglied ver.di, Institut für Sozialforschung; Weber, Arnold, SPD Stadtverordneter; Weber, Gerlinde, VdK
Kreisrevisorin Frankfurt; Weber, Norbert, VdK Kreisvorsitzender Frankfurt; Wege, Doris, Gewerkschaftssekretärin;
Weisss, Sabine, TUS Makkabi e.V.;Werner, Ilka, Stadtverordnete Die Grünen im Römer; Wiedwald, Maike, GEW
Bezirksverband Ffm; Wissgott-Moneta, Dalia, Leiterin der Sozialabt. Jüdische Gemeinde; Wokun, Lucretia,
Ost.R.; Wokun, Rainer; Ypsilanti, Andrea, Mitglied des Hessischen Landtags; Yüksel, Turgut, Stadtverordneter
SPD; Ziebarth, Harris, Gewerkschaftssekretärin DGB; Zu Eltz, Johannes, Stadtdekan Frankfurt;

Dienstag, 26. Juni 2012

Streik-Plan bei Neckermann wird beschlossen

26.06.2012
Der Streit zwischen dem angeschlagenen Versandhändler Neckermann und der Gewerkschaft spitzt sich immer weiter zu. Verdi bereitet gerade einen mehrtägigen Streik vor. Heute soll in Frankfurt entschieden werden, wann es los geht.
Drei Mal haben die Neckermänner in den letzten beiden Wochen gestreikt, in der Hoffnung, das Unternehmen zum Handeln zu bewegen. Bisher hat der amerikanische Investor jedes Gespräch abgelehnt. Verdi fordert Abfindungen und eine Transfergesellschaft für die 1400 Mitarbeiter, die ihren Job verlieren. Mit Spannung schauen sie auch auf die Aufsichtsratssitzung morgen. Da soll der Investor endlich Tacheles reden, wie es mit den Mitarbeitern weitergeht. Denn im Juli stehen schon die ersten Entlassungen an.

Quelle: Radio FFH

Freitag, 1. Juni 2012

Streik für Neckermann-Sozialplan rückt näher

Verdi hat von Neckermann einen Tarifvertrag mit integriertem Sozialplan gefordert. Bisher weigert sich Neckermann, Abfindungen zu zahlen oder sich an Transfergesellschaften zu beteiligen. Tausende Stellen sind bedroht.


Frankfurt Der Kampf um die Jobs beim kriselnden Frankfurter Versandhändler Neckermann wird härter. Die Gewerkschaft Verdi verlangte am Freitag von dem Unternehmen einen Tarifvertrag, in dem ein künftiger Sozialplan und eine Beschäftigungsgesellschaft geregelt sind. Die Verhandlungen dazu sollten am kommenden Dienstag beginnen, erklärte Gewerkschaftssekretär Wolfgang Thurner.
Das vom US-Investor Sun Capital beherrschte Handelsunternehmen will zum Jahresende 1380 von 2500 Stellen in Frankfurt streichen. Das Management will gegen den Widerstand der Belegschaft den Eigenhandel mit Textilien ebenso aufgeben wie das Zentrallager in Frankfurt. Neckermann will künftig als reiner Online-Versender mit den Schwerpunkten Technik und Möbel agieren.
Die Beschäftigten stünden vor einer Katastrophe, erklärte der Verdi-Fachbereichsleiter Handel, Bernhard Schiederig. Das Unternehmen habe in den bisherigen Gesprächen klargemacht, dass es den langjährig Beschäftigten keinen Euro Abfindung zahlen wolle, schilderte er die Lage. Neckermann wolle sich auch nicht an einer Transfergesellschaft für die Arbeitnehmer beteiligen.
Mit der Forderung nach einem Sozialtarifvertrag stellt Verdi die ersten Weichen für einen Streik. Die Gewerkschaft könnte nach einem Scheitern der Verhandlungen einen Arbeitskampf beginnen.